Alpenrosencup 2010

Alpenrosencup 2010

Am Samstag lud der GSC Westendorf zum Alpenrosencup ein. Ein Wettbewerb für die österreichische und für die deutsche Liga. Die Wetteraussichten waren gut, für den Nachmittag bestand jedoch die Möglichkeit von Gewittern und so wurde zur Sicherheit am Samstag ein recht kurzer Task über 35 km ausgeschrieben. Die erste Wende wurde dann auch gleich vielen zum Verhängnis und 40 der 47 angereisten Piloten schafften es, im Talwind wieder nach oben zu soaren. Mir gelang das recht gut und so konnte ich wieder auf den Führungspulk aufschließen und nach 1:26 h als 5. ins Ziel fliegen.

Für Sonntag bestand kein Gewitterrisiko mehr und so wurde schon recht früh zum Startplatz auf der Choralpe gefahren. Dort wurde dann recht schnell ein anspruchsvoller Task mit 73 km ausgeschrieben. Zuerst ging es zum Startzylinder an der Gamskogelhütte nach Süden. Von dort zur Bergstation Resterhöhe am Pass Thurn, wieder nach Norden nach Going und dann über die Hohe Salve und die Wildschnau zurück ins Ziel.

Ich konnte mich mit meinem neuen Mercury gleich vom Start zur ersten Wende durch geschickte Linienwahl vom Feld ein wenig absetzen und flog als erster Richtung Pass Thurn. Dort sammelte sich der Großteil des Teilnehmerfeldes wieder kurz vor der Wende in einer Thermik, die ich wieder ziehmlich früh verlies und mir so die Wende als erster holte. Bis kurz vor der Wende bei Going konnte ich dann das Teilnehmerfeld anführen, um dann nach einem großen Talsprung von den 2 Leinern wieder eingeholt zu werden.

Den Weg zur Wildschnau und somit zur letzten Wende flog ich dann zusammen mit dem Führungspulk. Am letzten Wendepunkt waren wir dann alle recht tief und suchten nach der letzten Thermik vor dem Endanflug. Ich fand dann diese Thermik im Lee vom Talwind. Sobald ich mir sicher war, dass die Höhe ins Ziel reicht, verlies ich die Thermik und stieg ins Gas. Der Rest der führenden Piloten folgte mir auch direkt, konnte mich aber nicht mehr einholen und so flog ich nach 2:13 h als erster ins Ziel. Zusammen mit dem 5. Platz vom Samstag erreichte ich dann in der Gesamtwertung den 3. Platz.

Quelle: Martin Petz

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